Mit unserer E-Commerce Agentur YARU arbeiten wir bereits seit mehr als 8 Jahren mit Shopware und seit über 6 Jahren auch mit Shopify. In über 100 E-Commerce-Projekten haben wir beide Systeme in der Praxis erlebt – mit allen Stärken, Schwächen und Überraschungen. Diesen Artikel schreiben wir deshalb nicht als Fans einer Plattform, sondern als Team, das dir ehrlich sagen kann, wann welches System die richtige Wahl ist.
Kurz vorweg: In den meisten Fällen empfehlen wir aktuell Shopify. Aber es gibt klare Szenarien, in denen Shopware die bessere Lösung ist. Genau die schauen wir uns jetzt an.
Shopify vs. Shopware auf einen Blick
Bevor wir ins Detail gehen, hier die wichtigsten Eckdaten im direkten Vergleich:

Beide Systeme sind ausgereift und für professionellen E-Commerce geeignet. Der Unterschied liegt nicht in „gut oder schlecht“, sondern in der Frage: Was braucht dein Business wirklich?
Was dich das wirklich kostet – Gesamtkosten im Vergleich
Die Preisseiten beider Anbieter erzählen nur die halbe Wahrheit. Bei Shopify siehst du klare Monatstarife – bei Shopware wird es schnell unübersichtlich. Lass uns die echten Zahlen auf den Tisch legen.
Shopify – transparent, aber Achtung bei Transaktionsgebühren
Shopify bietet vier Haupttarife für Online-Shops:
- Basic: 33 €/Monat
- Grow (ehem. „Shopify“): 88 €/Monat
- Advanced: 384 €/Monat
- Plus: ab ca. 2.300 USD/Monat
Hosting, SSL, Updates und Sicherheit sind inklusive. Das spart dir sofort Kosten für Serveradministration. Dazu kommen Transaktionsgebühren über Shopify Payments und Kosten für Apps (rechne realistisch mit 50–150 €/Monat für Rechtstexte, E-Mail-Marketing und Co.).
Das Upgrade auf einen höheren Shopify Plan kann sich definitiv lohnen. Denn die Transaktionsgebühren unterscheiden sich je nach Plan. Ab einem bestimmten Umsatz macht also der Wechsel auf einen größeren Plan Sinn.
In unserem Artikel zu den Kosten von Shopify findest du noch detailliertere Infos.
Shopware – auf den ersten Blick günstig, in der Summe oft teurer
Shopware hat sein Preismodell komplett auf Abo umgestellt:
- Community Edition: kostenlos (aber seit März 2025 nur noch bis 1 Mio. € GMV)
- Rise: ab 600 €/Monat
- Evolve: ab 2.400 €/Monat
- Beyond: ab 6.500 €/Monat
Klingt bei der Community Edition erstmal nach einem Schnäppchen. Aber: Du brauchst eigenes Hosting (50–300 €/Monat), Plugins (200–500 €/Monat), und ohne Agentur oder Inhouse-Entwickler kommst du kaum ans Ziel. Agenturstunden liegen im DACH-Raum bei 100–180 €/Stunde.
Wo Shopwares Community Edition trotzdem Sinn machen kann
Hier ein wichtiger Punkt, den viele Vergleiche unterschlagen: Features wie unterschiedliche Kundengruppen mit individuellen Preisen, Regel-basierte Preisgestaltung oder das Ausblenden von Preisen für nicht-angemeldete Nutzer sind in Shopwares Community Edition bereits enthalten. Bei Shopify brauchst du dafür Shopify Plus – und das kostet ab 2.300 USD/Monat.
Wenn du also genau diese Funktionen brauchst, aber (noch) kein Budget für Shopify Plus oder Shopware Rise hast, kann die kostenlose Community Edition ein sinnvoller Startpunkt sein. Vorausgesetzt, du bleibst unter 1 Mio. € Jahresumsatz und bist bereit, dich um Hosting und Technik selbst zu kümmern oder eine Agentur dafür zu beauftragen.
Nicht jeder Shop generiert von Tag eins sechsstellige Umsätze. Und gerade für Gründer oder kleinere B2B-Händler, die mit begrenztem Budget starten, ist das ein realer Vorteil von Shopware, den man nicht ignorieren sollte.
Beispielrechnung: Shop mit 500.000 € Jahresumsatz
Hier findest du eine Beispielrechnung für Shopify vs Shopware. Wichtig ist zu beachten, dass hierfür die Grundlage das erste Jahr inklusive Launch & Entwicklung des jeweiligen Shops ist. Für die laufenden Kosten kannst du also die Agenturkosten (Setup) abziehen.
| Kostenpunkt | Shopify (Grow) | Shopware (Rise) |
| Lizenz/Abo | ca. 1.060 €/Jahr | ca. 7.200 €/Jahr |
| Hosting | inklusive | ca. 1.200–3.600 €/Jahr |
| Payment-Gebühren | ca. 10.000–12.000 €/Jahr | ca. 10.000–12.000 €/Jahr (PSP-abhängig) |
| Apps/Plugins | ca. 1.200–1.800 €/Jahr | ca. 2.400–6.000 €/Jahr |
| Agenturkosten (Setup) | ca. 5.000–15.000 € | ca. 15.000–40.000 € |
| Agenturkosten (laufend) | ca. 3.000–6.000 €/Jahr | ca. 6.000–15.000 €/Jahr |
| Geschätzte TCO Jahr 1 | ca. 20.000–36.000 € | ca. 42.000–84.000 € |
Die Payment-Gebühren sind bei beiden Systemen ähnlich hoch – das ist kein Shopify- oder Shopware-Problem, sondern Realität im E-Commerce. Der große Unterschied liegt bei Lizenz, Hosting und Agenturaufwand. Shopware wird hier schnell doppelt bis dreimal so teuer.
Wichtig: Shopware erhebt keine eigenen Transaktionsgebühren auf Zahlungsanbieter. Bei Shopify fallen 0,5–2 % extra an, wenn du nicht Shopify Payments nutzt. Mit Shopify Payments entfallen diese komplett – ein klarer Vorteil.
Benutzerfreundlichkeit: Wer kommt schneller live?
Shopify ist so gebaut, dass du ohne Programmierkenntnisse einen Shop aufsetzen kannst. Das Backend ist intuitiv, der Theme-Editor funktioniert per Drag & Drop, und bis zum ersten Live-Shop vergehen oft nur wenige Wochen. Auch nicht-technische Teammitglieder können Produkte pflegen, Seiten bauen und Bestellungen bearbeiten.

Shopware sieht das anders. Die Admin-Oberfläche ist mächtig, aber die Lernkurve deutlich steiler. Ohne Entwickler bekommst du keinen Shop ans Laufen – zumindest keinen, der professionell aussieht und stabil funktioniert. Das ist kein Nachteil per se, aber du solltest diesen Faktor ehrlich in deine Planung einbeziehen.
Unser Fazit aus der Praxis: Wer schnell live gehen und sich auf sein Business konzentrieren will, ist mit Shopify besser aufgestellt. Wer ein erfahrenes Entwicklerteam hat oder komplexe Anforderungen mitbringt, kommt mit Shopware klar – braucht aber mehr Geduld und Budget.
Flexibilität & Individualisierung

Shopify – großer App-Store, klarer Rahmen
Shopify gibt dir einen strukturierten Baukasten mit über 8.000 Apps zur Erweiterung. Das Theme-System erlaubt umfangreiche Anpassungen, und mit Shopify Liquid (der Template-Sprache) lassen sich auch individuelle Lösungen umsetzen. Für die meisten Shops reicht das völlig aus.
Die Grenze: Wenn du tief in die Systemarchitektur eingreifen willst – etwa eigene Checkout-Logiken oder vollständig headless aufsetzen – brauchst du Shopify Plus oder stößt an Grenzen.
Shopware – Open Source, volle Kontrolle
Shopware ist Open Source. Du hast Zugriff auf den kompletten Code und kannst theoretisch alles ändern. Die API-first-Architektur ermöglicht Headless-Commerce-Setups, individuelle Plugin-Entwicklung und tiefgreifende ERP-Integrationen.
Klingt erstmal nach einem klaren Vorteil. In der Praxis bedeutet mehr Flexibilität aber auch: mehr Verantwortung. Jedes Custom-Plugin muss gewartet werden. Jedes Shopware-Update kann bestehende Anpassungen brechen. Das kostet laufend Geld.
Unsere Erfahrung: Die meisten KMU brauchen weniger Individualisierung, als sie denken. Wer wirklich spezielle Anforderungen hat – etwa komplexe Produktkonfiguratoren, tiefe ERP-Anbindungen oder Multi-Mandanten-Setups – profitiert von Shopwares Offenheit. Für alle anderen ist Shopifys Baukasten-Ansatz effizienter und günstiger.
B2B-E-Commerce – hier trennt sich die Spreu vom Weizen
Das ist der Bereich, in dem Shopware traditionell seine größte Stärke hat. Und auch wenn Shopify in den letzten Jahren massiv aufgeholt hat, gibt es nach wie vor klare Unterschiede.
Shopware: Native B2B-Features, die tief gehen
Ab der Evolve-Edition (2.400 €/Monat) bietet Shopware eine vollständige B2B-Suite:
- Rollen- und Rechteverwaltung für Unternehmensaccounts
- Budgetfreigaben und Bestellgenehmigungen
- Angebotsmanagement (Quote Management)
- Kundenspezifische Preislisten
- Digital Sales Rooms für beratungsintensive Produkte
Das sind keine aufgeschraubten Plugins, sondern nativ ins System integrierte Features. Für B2B-Unternehmen mit komplexen Einkaufsprozessen ist das ein echter Vorteil.
Wichtig dabei: Viele grundlegende B2B-Funktionen wie unterschiedliche Kundengruppen mit individuellen Preisen sind bereits in der kostenlosen Community Edition enthalten. Erst für die erweiterten Features (Budgets, Genehmigungsworkflows, Digital Sales Rooms) brauchst du Evolve oder Beyond.
Shopify: Stark gewachsen, aber mit Grenzen
Shopify hat seit 2022 seine B2B-Funktionen deutlich ausgebaut. Auf Shopify Plus bekommst du mittlerweile Unternehmens-Accounts, kundenspezifische Preislisten, Mengenrabatte und separate B2B-Storefronts. Für viele B2B-Szenarien reicht das.
Wo Shopify noch Grenzen hat: Komplexe Genehmigungsworkflows mit mehreren Hierarchie-Ebenen, umfangreiche Angebotsverhandlungen direkt im Shop und tiefe Integration von individuellen Geschäftsregeln. Dafür brauchst du entweder externe Apps oder es geht schlicht noch nicht.
Wie sieht das für deine Kunden im Frontend aus?
Ein Punkt, der in vielen Vergleichen untergeht: Wie erlebt der B2B-Kunde deinen Shop eigentlich im Frontend?
Preise nur für angemeldete Kunden anzeigen: Bei Shopware kannst du das bereits in der Community Edition lösen. Preise werden erst sichtbar, wenn sich ein Geschäftskunde einloggt. Das ist Standard für viele B2B-Shops, die nicht wollen, dass Endverbraucher oder Wettbewerber ihre Konditionen sehen. Bei Shopify brauchst du dafür Shopify Plus oder eine App-Lösung – in den günstigeren Tarifen gibt es keine native Möglichkeit, Preise komplett auszublenden.
Unterschiedliche Preise für unterschiedliche Kunden: Shopware unterstützt von Haus aus Kundengruppen mit individuellen Preisregeln. Du kannst also Händler A andere Preise zeigen als Händler B – direkt im Frontend, ohne Workaround. Shopify kann das auch, aber erst ab Shopify Plus mit B2B-Catalogs. In den Standardtarifen (Basic, Grow, Advanced) ist das nicht möglich.
Reine B2B-Shops ohne öffentliche Preise: Wenn du ausschließlich an Geschäftskunden verkaufst und gar keine Preise öffentlich zeigen willst, ist Shopware im Vorteil. Das lässt sich sauber konfigurieren, auch ohne kostenpflichtige Edition. Bei Shopify erreichst du das gleiche Ergebnis, brauchst aber Plus oder eine Kombination aus Metafields und Apps.
Wann reicht Shopify für B2B?
- Du verkaufst an Geschäftskunden mit überschaubarer Komplexität
- Deine Preislisten sind nach Kundengruppen gestaffelt, aber nicht hochindividuell
- Du brauchst keine mehrstufigen Freigabeprozesse
- Öffentliche Preise im Shop sind kein Problem für dich
Wann ist Shopware die bessere Wahl?
- Du hast komplexe Einkaufsprozesse mit Budgets, Rollen und Genehmigungen
- Dein Vertrieb arbeitet beratungsintensiv und braucht digitale Unterstützung (z.B. Digital Sales Rooms)
- Du brauchst tiefe ERP-Integration mit individueller Geschäftslogik
- Preise sollen nur für angemeldete B2B-Kunden sichtbar sein – und du willst dafür nicht Shopify Plus zahlen
Wenn B2B für dein Geschäftsmodell zentral ist, lohnt sich ein Gespräch mit uns als Shopware-Agentur, bevor du dich festlegst.
KI-Features – wer hat die Nase vorn?
KI ist im E-Commerce kein Buzzword mehr, sondern ein echtes Produktivitätstool. Beide Plattformen haben hier in den letzten Monaten deutlich nachgelegt – aber mit einem klar unterschiedlichen Tempo.
Shopify: KI als fester Bestandteil der Plattform
Shopify verfolgt eine klare KI-Strategie und setzt diese konsequent um. Im Admin-Bereich hilft der KI-Assistent Sidekick bei Aufgaben wie Produktbeschreibungen generieren, Kampagnen planen, Reports erstellen und Shop-Daten analysieren. Sidekick ist mittlerweile proaktiv und macht Vorschläge, bevor du danach fragst.
Noch spannender für Entwickler und Agenturen: Im April 2026 hat Shopify das AI Toolkit als Open Source veröffentlicht. Das Toolkit verbindet KI-Tools wie Claude Code, Cursor oder VS Code direkt mit der Shopify-Plattform – inklusive Zugriff auf Dokumentation, API-Schemas und die Möglichkeit, Shop-Operationen direkt aus der KI heraus auszuführen. Produkte anlegen, Metafields verwalten, Theme-Dateien bearbeiten – alles per natürlicher Sprache.
Für uns bei YARU ist das ein Gamechanger. Die nahtlose Integration von KI-Tools in den Entwicklungs-Workflow ist genau die Richtung, in die E-Commerce gehen muss. Kein separates Tool, kein Copy-Paste zwischen Systemen – sondern KI, die direkt mit deinem Shop arbeitet.
Dazu kommen die Agentic Storefronts: Seit März 2026 können KI-Assistenten wie ChatGPT, Google Gemini oder Microsoft Copilot Produkte aus Shopify-Shops direkt in ihren Antworten anzeigen und verkaufen. Das eröffnet einen komplett neuen Vertriebskanal, der gerade erst am Anfang steht.
Shopware: KI mit Backend-Fokus
Shopware bietet ab dem Rise-Plan einen AI Copilot, der vor allem im Backend unterstützt: automatische Produkttexte, Bild-Keywords für SEO und Zusammenfassungen von Kundenbewertungen. Das ist hilfreich, aber der Funktionsumfang ist (noch) kleiner als bei Shopify. Mit Shopware Intelligence+ (29 €/Monat Aufpreis) kommen weitere Features dazu.
Was Shopware bisher fehlt: eine vergleichbare Öffnung der Plattform für externe KI-Tools. Es gibt kein Pendant zum Shopify AI Toolkit und keine Anbindung an KI-Agenten als Vertriebskanal. Die KI bleibt aktuell auf interne Backend-Aufgaben beschränkt.
Unser Take: Shopify ist beim Thema KI nicht nur weiter – Shopify denkt KI grundlegend anders. Während Shopware KI als Feature im Backend behandelt, baut Shopify KI als Infrastruktur-Schicht in die gesamte Plattform ein. Vom Admin über die Entwicklung bis zum Vertriebskanal. Für uns ist das die Zukunft im E-Commerce, und genau deshalb setzen wir in den meisten Projekten auf Shopify.
SEO & Performance
Beide Systeme können technisch saubere Shops liefern. Die Unterschiede liegen im Detail.
Shopify bringt out of the box eine schnelle, CDN-optimierte Infrastruktur mit. Saubere URL-Strukturen, Meta-Felder, Alt-Tags und eine integrierte Blog-Funktion sind Standard. Du musst dich nicht um Server-Performance kümmern – Shopify garantiert eine Verfügbarkeit von 99,99 %. Für SEO-Basics ist das ein solides Fundament.
Shopware gibt dir mehr Kontrolle über technisches SEO: individuelle URL-Schemata, eigene Sitemap-Konfigurationen und volle Freiheit bei strukturierten Daten. Aber – und das ist ein großes Aber – die Performance deines Shops hängt komplett von deiner Hosting-Qualität ab. Ein schlecht konfigurierter Server macht jede SEO-Optimierung zunichte.
Unsere Erfahrung: Für die meisten Shops liefern beide Systeme gute SEO-Ergebnisse. Shopify macht es dir einfacher, weil weniger schiefgehen kann. Bei Shopware brauchst du jemanden, der weiß, was er tut – dann sind die Ergebnisse mindestens gleichwertig.
Wann macht ein Wechsel Sinn?

Viele Shopbetreiber stellen sich diese Frage erst, wenn es schon wehtut. Besser ist es, die Signale früh zu erkennen.
Von Shopware zu Shopify wechseln – diese Signale sprechen dafür
- Deine laufenden Kosten für Hosting, Wartung und Plugins fressen deine Marge
- Dein Team verbringt mehr Zeit mit Technik als mit Verkaufen
- Du brauchst keine hochindividuellen Anpassungen, aber einen Shop, der einfach funktioniert
- Dein Shopware-5-Shop ist veraltet und eine Migration auf Shopware 6 ist fast so aufwendig wie ein Systemwechsel
- Du willst schneller neue Features umsetzen, ohne auf Agenturstunden warten zu müssen
Wann du bei Shopware bleiben solltest
- Dein B2B-Setup nutzt die native B2B-Suite aktiv und ist tief integriert
- Du hast ein Inhouse-Entwicklerteam, das Shopware beherrscht
- Du brauchst Self-Hosting aus regulatorischen Gründen (z.B. spezielle DSGVO-Anforderungen)
- Dein Shop hat hochindividuelle Geschäftslogik, die sich auf Shopify nur schwer abbilden lässt
Eine Migration ist kein Spaziergang – aber auch kein Grund, an einem System festzuhalten, das nicht mehr zu dir passt. Wir haben bereits zahlreiche Shops von Shopware zu Shopify migriert, ohne Umsatzeinbruch und mit sauberen Weiterleitungen. Wenn du unsicher bist, hilft dir unsere E-Commerce Beratung bei der Einschätzung.
Für wen empfehlen wir was? – Die YARU-Einschätzung
Nach über 100 E-Commerce-Projekten auf beiden Plattformen haben wir ein ziemlich klares Bild:
Shopify ist unsere Empfehlung, wenn:
- Du ein KMU oder eine wachsende D2C-Brand bist
- Du schnell live gehen willst, ohne ein Entwicklerteam aufzubauen
- Dein Fokus auf Verkaufen liegt, nicht auf Technik
- Du vorhersehbare, planbare Kosten brauchst
- Du Multi-Channel verkaufst (Instagram, TikTok, Amazon, stationär)
Shopware ist die richtige Wahl, wenn:
- Du komplexes B2B mit Freigabeprozessen, Rollen und Budgets brauchst
- Du ein technisches Team hast, das Shopware aktiv weiterentwickelt
- Du Self-Hosting brauchst (z.B. regulatorische Anforderungen)
- Du tiefe Custom-Entwicklungen und Headless-Setups planst
- Du B2B-Features wie Kundengruppen-Preise brauchst, aber kein Budget für Shopify Plus hast
Für alle dazwischen: Startet mit Shopify. Ernsthaft. In 80 % der Fälle ist es die effizientere, günstigere und schnellere Lösung. Und wenn euer Business wächst und die Anforderungen steigen, könnt ihr immer noch wechseln – oder feststellen, dass Shopify Plus mehr kann, als ihr dachtet.
Fazit
Die Frage „Shopify oder Shopware?“ lässt sich nicht pauschal beantworten – aber mit einem ehrlichen Blick auf dein Geschäftsmodell wird die Antwort meistens ziemlich eindeutig.
Shopify ist für die Mehrheit der KMU und wachsenden Brands die bessere Wahl: günstiger im Betrieb, schneller im Setup, einfacher im Alltag. Shopware hat seine Daseinsberechtigung bei komplexem B2B, hochindividuellen Anforderungen und für Shops, die B2B-Features brauchen, ohne direkt Shopify-Plus-Preise zu zahlen.
Wir helfen dir gerne, die richtige Entscheidung zu treffen. Nicht auf Basis von Vermutungen, sondern auf Basis von Erfahrung aus beiden Welten. Buch dir ein kostenloses Erstgespräch – und wir schauen gemeinsam, was zu deinem Business passt.